Freiheit – eine unbequeme Idee

In einem spannenden Artikel in der NZZ setzt sich Dr. Gerhard Schwarz, Direktor von Avenir Suisse, mit der Frage auseinander, warum der Liberalismus auf so viele Widerstände stösst.

Im Gegensatz zum sozialistisch inspirierten Freiheitsbegriff, der fragt «Freiheit wozu?», definiert der klassische Liberalismus Freiheit als Abwesenheit von willkürlichem Zwang durch andere. Seine Frage lautet: «Freiheit wovon?» Der Liberalismus verlangt nur, dass niemand von anderen Menschen in seinen Anstrengungen behindert wird, erwartet aber nicht, dass die Gemeinschaft oder der Staat bestimmte Güter und Dienste bereitstellt: Freiheit als Bedingung, die Möglichkeiten eröffnet, aber keine bestimmten Vorteile garantiert.

Was ist Ihre Meinung? Was braucht es, damit jeder Mensch sein selbstbestimmtes Leben leben kann, ohne damit das Leben anderer zu beeinträchtigen?